Ich war sieben Jahre Single

Dienstag, 11. August 2015

Ich war sieben Jahre Single

Liebe Adele,

Gerne schildere ich Dir hiermit meine erlebten Erfahrungen im Zusammenhang mit der Familienaufstellung und erzähle was alles passieren kann, wenn man sich darauf einlässt.

Ich war sieben Jahre Single, suchte lange und beharrlich nach meinem Traumprinzen. Ich hatte viele Kontakte über das Internet und auch die eine und andere spannende Begegnung. Doch DAS Gefühl blieb immer aus.

Mir wurde von meinen Freunden oft gesagt, ich sei zu kopflastig und solle mal ins Herz gehen. Was das allerdings bedeutet, verstand ich damals einfach nicht und fragte mich, was ich denn tun muss.

Mit der Antwort „nichts“ konnte ich aber herzlich wenig anfangen. Heute erst verstehe ich, was damit gemeint war. Nichts tun heisst einfach zulassen.

Ich war so kontrolliert und strukturiert, lief mit meinem eigenes Regelwerk durch die Welt und mein Herz war verbarrikadiert, zugemauert. Eine Mauer, die sich über die Jahre gebildet hatte, ohne dass ich es selbst wahrgenommen habe.

Ich hatte zudem lange Zeit immer wieder das seltsame Gefühl, die Letzte im Zug meiner Ahnen zu sein, dass etwas mit mir endet. Bildlich gesprochen zog ich all meinen Ahnen hinter mir her und hatte das Gefühl, für alle alles tragen zu müssen und ich konnte es nirgendwo ablegen.

Im Dezember stellte ich dann meine Herkunft auf und mir wurde eindrücklich aufgezeigt, dass ich meine Kontrolliertheit meinem Vater zu verdanken hatte. Mein Vater starb als ich 18 Jahre alt war. Als Kind kam ich nie an ihn heran, weil er so kontrolliert und in sich gekehrt gelebt hatte.

Wir wuchsen in einem Regelwerk auf und erst bei der Familienaufstellung wurde mir klar, dass ich dieses Regelwerk über die Jahre hinweg weiterlebte, sozusagen als Erbe meines Vaters.

Während der Aufstellung passierte dann etwas Sonderbares: Mein Vater, das heisst sein Stellvertreter, liess all seine Wut los, die er zu Lebzeiten nie geäussert hatte. Er flippte förmlich aus und entschuldigte sich bei uns, seiner Familie, dass er so kontrolliert und verschlossen war und erklärte uns, dass er nicht anders handeln konnte, weil er selbst es von seinem Vater so gelernt hatte und dieser von seinem Vater. Durch das Aufstellen der Ahnenreihe konnte aber auch dies geheilt werden und ich hatte das Gefühl, dass eine grosse Last von mir wich.

Doch das grossartige passierte schliesslich erst, oder besser gesagt, bereits zwei Monate später. Durch die Aufstellung und das Erkennen, worauf meine Kontrolliertheit beruht hatte, war ich endlich in der Lage, mein Herz zu öffnen und ich öffnete es für die Liebe meines Lebens.

Heute lebe ich so glücklich wie nie zuvor in meinem Leben. Ich bin frei von Kontrollen und lerne durch meine wunderschöne Beziehung zu meinem Partner, meinem Herzen den Raum zu geben, den es braucht. Ich danke Adele von ganzem Herzen für diese Erfahrung.

Auch durften mein Partner und ich vor kurzem eine gemeinsame Sitzung bei Adele geniessen, die unser Gefühl bestätigte, dass wir in uns gegenseitig die Liebe unseres Lebens gefunden haben und schon viele Leben gemeinsam verbracht haben. Das hat uns bestärkt im Gefühl, dass unsere Seelen eins sind.

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